Dinge, Dienste, Emotionen

Heute Morgen habe ich einen Artikel über das neue „Duschen„ entdeckt. Duschen soll jetzt irgendwie interaktiver werden, mehr Wellness, mehr Dampf, mehr Sound, mehr Licht.

Während ich gemütlich meinen Kaffee vor mich hin schlürfte, hab’ ich dann etwas weiter geklickt und bin auf einen Beitrag zum Thema „Horizontaldusche“ gestoßen, der über eine Installation des New Yorker Design-Kollektives DIS berichtete. Die Designer haben zusammen mit der Firma Dornbracht „The Island (KEN)“ entwickelt, die Arbeit ist auch gleichzeitig ein Beitrag des Künstlerkollektivs zur 2015 Triennial: „Surround Audience“ in New York, die sich mit den Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags, auf unsere Wahrnehmung und Lebensqualität beschäftigt.

Die Installation ist eine Dusche, die Küche und Bad mit einander vereint und somit die Grenzen zwischen sozialem Raum und privatem Raum auflöst. Ansehen kann man sich die Dusche im Video oben, ab Minute 3 : 30.

Die Ausstellung selbst wirft einige Fragen zum digitalen Zeitalter auf, wie z. B. „Wie verändert sich die eigene Wahrnehmung, wenn sich die Möglichkeiten, sich selbst zu sehen und gesehen zu werden, parallel zu unserem Selbstverständnis Kontrolle über unsere Selbstdarstellung und unsere Privatsphäre zu behalten, immer mehr erweitern ?

Wer mehr über die Ausstellung lesen möchte, hier lang: „Surround Audience

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