Erinnerung und Vergessen

 

dav

Ich habe mich lange Zeit dagegen entschieden, mir ein KZ anzusehen. Schlicht, weil ich mich diesem Horror nicht aussetzten wollte. Nun war ich doch dort, denn ich beginne nächste Woche einen Orientierungskurs und dazu sollte ich Dachau auf alle Fälle gesehen haben.

Nun – ich fuhr gestern, es war einer der ersten Frühlingstage und ich hatte drei Begleiter aus meiner Meetup-Gruppe. Gute Vorausetzungen, dem Horror ins Auge zu sehen. Und das war es dann auch, drei Stunden emotionale Folter zu den Abgründen der Massenvernichtung von aber und aber Tausend unschuldigen Menschen denen im Namen einer mehr als kruden und absurden Politik jegliche Würde und alle Rechte genommen wurden. Im Namen eines stummen, verängstigten Volkes.

Den Höhepunkt des Wahsinns bildet für mich die spätere Nutzung Dachaus als Internierungslager der Allierten.

Und wer jetzt wieder mault, ja die Scham der Deutschen … Nein, es geht mir nicht um „Die Deutschen“.

Beim Anblick dieser Gräultaten schäme ich mich nicht Deutsche zu sein. Ich schäme mich Mensch zu sein.

Und ich fürchte mich vor der nächsten Eskalation im weltpolitischen Kontext, denn die wirtschaftlichen und gesselschaftlichen Vorausetzungen für dumme Entscheidungen von ängstlichen und nach Stabilität gierenden Menschen, auf Kosten von Minderheiten, sind aktuell gegeben.

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