Ein Mann viele Namen.

Seit einer Woche kommen Meldungen zu Herrn Höcker, erst Björn dann wird sich entschuldigt, dann Bernd, dann wieder Björn. Da ich mich mit der AfD nicht wirklich intensiv beschäftigen möchte, reicht mir grundsätzlich der Nachname.

Hier aber dennoch ein Beitrag dazu woher die Verwirrung zum Vornamen, des Herrn Höcke rührt.

http://m.augsburger-allgemeine.de/panorama/Bjoern-Hoecke-Bernd-Hoecke-Wie-heisst-der-Mann-denn-nun-id41247442.html

Die Story um den falschen Namen in kurz: Die Thüringer Allgemeine hat 2015, in einem Artikel den Vornamen verwechselt und Bernd Höcker, ins Leben gerufen. Die Heute Show rief dann dazu auf, Björn ab jetzt immer Bernd zu nennen.

So kam es zur Namensverwechslung, die anscheinend immer noch anhält. Mehr dazu im oben genannten Artikel, der Augsburger Allgemeine.

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Los hingehen. Neugierig werden!

Ich habe mir das SpielArt Festival angesehen. Ich war interessiert an den interkulturellen Veranstaltungen.

Jetzt war ich da und muss sagen, dass es recht traurig ist, dass in einer Stadt mit 1,8 Millionen Einwohnern nur so ein spärlicher Anteil Interesse an den Veranstaltungen und dem wichtigen Austausch hat.

Die Sprecher, die ich gesehen habe gaben durchaus wichtige und praktische Anstöße zum Umgang mit Vielfältigkeit und den damit verbundenen Problemen. Die Performance eines Südkoreaners der von den Schwierigkeiten vom Spracherwerb Brücken zum Erwerb einer neuen kulturellen Identität schlug war unterhaltsame und intelligent und hatte dennoch viel zu wenig Zuschauer.

Also, wer die nächsten Tage Zeit hat und in München wohnt, schauts Euch an. Es lohnt sich!

Hier das Programm: http://spielart.org

Sätze mit denen man Zugfahrten übersteht

„Sie liebte die Dinge, die er über sich selbst glauben wollte, so wie man einen kleinen Jungen liebt, wenn er in der Frage lügt, wer die Blumenvase kaputt gemacht hat.“ City on Fire, Seite 90, von Garth Risk Hallberg

Ich war mit dem Zug unterwegs und was man Bahnhöfen trotz allem Chaos, Verspätungen und Ärgerlichkeiten zugute halten muss sind die Bahnhofsbuchhandlungen. Die überall ein Zufluchtsort zwischen all dem Durcheinander sind und in denen man Schätze findet, die eine ungestörte Weiterreise ermöglichen und den Blutdruck senken.

So fand ich gestern eben, “City on Fire“ von Garth Risk Hallberg und liege inzwischen auf der Couch und bin sehr fasziniert von meinem Fund.

Da ich erst bei Kapitel 9 bin, will ich zur Geschichte noch nichts sagen, aber da ich seit Jahren keinen Roman mehr lesen wollte, mag ich dieses Buch grade sehr ungern aus der Hand legen und ärgere mich sehr, dass der Feiertag so kurz ist. 😕

Nun gut am Sonntag kann ich dann ungestört weiterlesen !