Überwintern im Internet

Flickr, Tambako The Jaguar, Walking against each other

Flickr, Tambako The Jaguar, Walking against each other, CC BY-ND 2.0

Ich merke es wird Winter, eine mir gar nicht so liebe Jahreszeit, denn ich mag keinen Schnee. Deshalb bereite ich mich schon seit Mitte September darauf vor, dass es bald schneien wird. Nicht mit Winterjacken und Stiefeln, Handschuhen oder Mützen — nein, ich versuche Dinge zu sammeln die meinen State of Mind, auch bei Minustemperaturen sonnig halten.

Bedeutet ich suche nach Musik, Filmen, Serien, Hörbüchern, Kolumnen, Stadtführern, You-Tube-Kanälen, kurz alles mit hohem Unterhaltungswert. Ich nenne das jetzt Wintervitamin U.

Gerne lasse ich auch andere die sich dafür interessieren an meinen Fundstücken teilhaben, deshalb eröffne ich jetzt — eine neue Kategorie „Überwintern im Internet”.

Meine erste Portion Vitamin U besteht aus:

  1. Lieblingslied der Woche: https://soundcloud.com/edbangerrecords/boston-bun-paris-groove-feat-mayer-hawthorne-1
  2. Lieblingsseite der Woche: http://startupjobtitlegenerator.com/
  3. Veranstaltung der Woche: http://spielart.org/
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Was sind eigentlich Lichfeldkameras?

Nvidia und die Stanford Universität haben eine neue VR-Brille entwickelt die auf den Prinzipien der Lichtfeldkameras basiert. Dadurch soll das 3D-Erlebnis „natürlicher“ und besser an unsere Sehgewohnheiten angepasst werden.

Ach so. Ähm, Moment … Was sind denn Lichtfeldkameras?

Seit 2013 sind Lichtfeldkameras auf dem deutschen Markt erhältlich. Der große Vorteil dieser Kameras ist, dass Bilder durch die größere Anzahl an Informationen einfacher digital nachbearbeitet werden können, im Nachhinein können z. B. Blickwinkel  verändert werden, was bei der Verwendung in 3D-Projekten eine große Vereinfachung darstellt. Wer noch mehr dazu wissen will, hier gibt’s Info’s.

Wenn Son(nen)tag was mit Euphorie zu tun hat …

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flickr, ChrIs, Lego Euforia, CC BY 2.0

Diese Woche musste ich mich ziemlich aufregen, eigentlich tue ich das immer noch. Aber es muss auch friedliche Tage geben und somit habe ich beschlossen heute einen friedlichen Tag einzulegen. Dazu beschäftige ich mit putzigen Fotos (siehe oben) und Dingen die einem den Alltag wirklich erleichtern könnten, wie dieser „Spiegel“ hier:

Mehr nützliche Dinge, zum Ablenken (außer Eichhörnchen), gibt´s hier: http://www.marxentlabs.com/ar-videos/

Und die richtige Frage ist: Warum nicht?

Heute ist ein guter Tag. Den Vormittag habe ich erfolgreich damit verbracht meinen Online-Kurs weiter zu machen und die dafür nötigen Formeln zu lösen, was mich ehrlich gesagt in so eine Hochstimmung versetzt hat, dass ich mir am liebsten gleich einen neues Notebook kaufen möchte. Und zwar das Acer Iconia 6120, es ist nicht das Neueste (2011) – aber es hat zwei Bildschirme. Natürlich kann man sich als Nörgler hier die Frage stellen: „Ja, und wozu brauche ich zwei Bildschirme und habe dafür keine richtige Tastatur?“. Nun ja, dazu kann ich nur sagen – „Warum nicht?“.

Leider scheinen sich zu viele Bedenkenträger gegen das gute Stück entschieden zu haben. Selbst Amazon hat keine auf Lager … Nun ja … Wenn also irgendwer so eins Zuhause hat und es nicht verwendet, weil er sich denkt: „Was soll ich denn mit zwei Displays?“.  Der kann sich gerne bei mir melden, ich habe großes Interesse daran.

Über Regen, Schläuche und wie ich versuche Japanisch zu sprechen

Flickr, Martin Fisch, Sundowner, (CC BY-SA 2.0

Flickr, Martin Fisch, Sundowner, CC BY-SA 2.0

Seit Tagen regnet es. Ich beschäftige mich mal wieder damit, zu lernen, wie man auf Japanisch Essen bestellt und mit dem Zug fährt. Damit das auch funktioniert höre ich mir einen Audiokurs an.

Dazu kommt, dass mein Hinterrad an meinem Fahrrad kaputt ist, eigentlich soll ich es heute abholen können. So ein Fahrradreifen ist ja anscheinend auch eine Wissenschaft für sich. In der ich zugegeben wenig bis gar keine Erfahrung habe. Mich interessiert eigentlich in dieser Sache nur, ob das Fahrrad fährt und die Reifen sollen nicht zu schmal sein, mehr muss ich dazu nicht wissen, dachte ich bis jetzt.

Mit dieser umfangreichen Vorbildung stand ich also im Fahrradladen und wollte meine Anliegen vortragen. Überrascht wurde ich dort mit unterschiedlichsten Reifenmodellen und anderen Dingen von denen ich  noch nie in meinem Leben gehört hatte. Es gab da auch irgendwas mit Felgenband. Kurzzeitig hatte ich mir in einem Anflug von Aktionismus ja gedacht: „Kann ja nicht so schwierig sein, ich repariere das selbst“. Nun, das hab‘ ich mir dann doch wieder anders überlegt und überlasse das den Menschen, die das können.

Während ich also auf die SMS meines Fahrradreparateurdienstleisters warte (Er hat noch 6 Stunden), bestelle ich ganz interkulturell Wasser und Tee: Mizu to o cha o kudasai!

Eine Uhr, die ich drucken kann

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Vorlage für die Uhr gibt es hier: Analog Binary Clock (the hard way) thingiverse wd5g CC BY-SA 3.0

Seit Monaten ziert ein leerer Rahmen meine Wände und ich fand nie etwas Passendes als „Content“, nun habe ich bei thingiverse.com eine Uhr gefunden, die meiner Ansicht nach perfekt den Rahmen ausfüllt. Thingiverse.com ist eine Seite die kostenlos Druckvorlagen für 3-D-Objekte anbietet, dort gibt es Alles mögliche, Dekovasen, Handy-Halter, Tierfiguren und sogar Tische und Regale die man sich ausdrucken kann.

Die Seite kooperiert zudem  mit 3D-Hubs, einem Anbieter der den Kunden, bei Bedarf, auch gleich mit einem 3-D-Drucker in seiner Nähe in Verbindung bringt. Gut ist, dass man die Preise für seine Vorlagen vergleichen kann, die von Drucker zu Drucker extrem variieren, für meine Vorlagen waren Angebote von 20 bis 60 € darunter. Der Druck verlief problemlos und super einfach.

Interaktion bitte!

Vielleicht erinnert sich wer … als Kind hatte ich dieses Spiel, bei dem man Fragen mit Hilfe von Schalttafeln beantworten konnte, dazu gab es einen Stift der leuchtete, wenn man die richtige Antwort ausgewählt hatte. Kennt das wer? Nein? Na gut, auch nicht schlimm.

Ich komme darauf, weil ich einen Artikel gelesen habe der darüber berichtet, dass die Forscher der Hasselt University in Belgien mit Ihrem Projekt PaperPulse eine Möglichkeit entwickelt haben Schaltkreise auf Papier drucken zu können. So können über eine Software interaktive Papierprodukte, wie z. B. Glückwunschkarten, Verpackungen oder Bilder gestaltet werden.

Die gewünschten Grafikelemente können einfach in eine Software gezogen werden. Die relevanten Verknüpfungen erstellt die Software von selbst. Es sollen 20 interaktive Elemente und viele Widgets zur Kreation zur Verfügung stehen. Zum Ausdrucken benötigt man lediglich Druckerpatronen mit leitfähiger Tinte, gedruckt werden kann aber mit Standarddruckern. Natürlich werden auch noch LEDs oder Mikrocontroller benötigt, die aber in der Herstellung auch recht günstig sind.

Etwas muss man wohl noch warten bis man seine eigenen interaktiven Karten oder Verpackungen kreieren kann. Gerade ist die Idee zum Patent angemeldet worden. Weitere spannende Projekte der Raf Ramakers gibt’s hier.