Ausstellung „energie.wenden“

Ich bin im Museum, am Sonntag. Eigentlich sollte man an Sonntagen nicht ins Museum, weil es da viel zu voll ist – aber durch die vielen Personen, hat man auch eine tolle Möglichkeit zu beobachten.

Es scheint 4 Typen von Menschen in Museen am Sonntag zu geben.

1. Familien, die um die Bildung der Kinder zu fördern und gleichzeitig größere Schäden im Haushalt zu vermeiden, einfach Mal ins Museum gehen. Nun, dieser Gruppe geht am besten aus dem Weg indem man unter der Woche geht.

2. Pärchen, meist unauffällig und ganz niedlich anzusehen. Muss man nicht meiden.

3. Singles, unauffällig und meist darauf bedacht sich weit weg von den beiden erstgenannten Gruppen zu bewegen.

4. Museumsbesucher mit Dauerkarte, sind fast schon Teil des Inventars, können Fragen zu Gegenständen aus Dauerausstellung beantworten, trifft man im Museumscafé.

Interessant ist ein Besuch im „Deutschen Museum“ in München alle Mal.

Besonders zu empfehlen ist die aktuelle Ausstellung „Energie.wenden„. Dort gibt es auch immer um 12:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Führung. Es werden viele aktuelle Fragen zu erneuerbaren Energien beantwortet und ebenso die Entwicklung der Energiegewinnung dargestellt. Dazu werden viele neue Entwicklungen dargestellt und ausführlich erklärt. Zum Beispiel kann man mehr zur 10-H-Regel für Windkraftanlagen in Bayern erfahren und sehen was das eigentlich bedeutet.

Es lohnt sich! Das ganze wird mit einem interaktiven Spiel abgerundet, das durch die gesamte Ausstellung führt, aber Vorsicht, man muss die Karten stanzen sonst können sie am Ende nicht ausgelesen werden.

Ich werde mich jetzt Mal mit den Wasserstoffautos beschäftigen!

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Mehr über die deutsche Geschichte

Das Haus der Kunst bietet in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum in München einen Workshop zum Thema „Entnazifizierung der Kunst“ an, da ich finde, dass dieses Thema sowieso viel zu sehr totgeschwiegen wird und damit die gesamte Geschichte der BRD etwas verklärt dargestellt wird, bin ich sehr gespannt – auch, wenn der Fokus hier hauptsächlich auf den Kultursektor beschränkt ist.

Hier der Link, falls jemand aus München ist und teilnehmen möchte: https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/bildungsangebote/aktuelles/workshop-entnazifizierung-im-nachkriegsdeutschland/

Los hingehen. Neugierig werden!

Ich habe mir das SpielArt Festival angesehen. Ich war interessiert an den interkulturellen Veranstaltungen.

Jetzt war ich da und muss sagen, dass es recht traurig ist, dass in einer Stadt mit 1,8 Millionen Einwohnern nur so ein spärlicher Anteil Interesse an den Veranstaltungen und dem wichtigen Austausch hat.

Die Sprecher, die ich gesehen habe gaben durchaus wichtige und praktische Anstöße zum Umgang mit Vielfältigkeit und den damit verbundenen Problemen. Die Performance eines Südkoreaners der von den Schwierigkeiten vom Spracherwerb Brücken zum Erwerb einer neuen kulturellen Identität schlug war unterhaltsame und intelligent und hatte dennoch viel zu wenig Zuschauer.

Also, wer die nächsten Tage Zeit hat und in München wohnt, schauts Euch an. Es lohnt sich!

Hier das Programm: http://spielart.org

Und was machen wir jetzt?

Olympiapark

Flickr, Shishito Totakura, Olympiapark, Munich https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

 

Wie ich versuche einen Integrationskurs zu geben, München gut aussehen zu lassen und dennoch nicht den Kopf zu verlieren.

Ich habe ein Meetup gegründet, um Menschen die Deutsch lernen wollen in München zu vernetzten. Es ist nicht so einfach, wie ich gerne hätte. Warum, ich das tue, weil ich in meinem Integrationskurs gemerkt habe, das all mein Enthusiasmus nicht viel bringt, wenn die Teilnehmer zu Hause oder in Ihrer Freizeit nie Deutsch sprechen müssen/können (das sind übrigens zwei Modalverben, der eigentliche Gegensatz von müssen ist wollen …. aber ich schweife ab).

Das Meetup findet ihr hier -> https://www.meetup.com/de-DE/Munchen-Sprechen-Sie-Deutsch-Meetup/events/234996968/

München ist eine Großstadt, aber es ist hier für viele Personen schwer sich zu Hause zu fühlen. Da München gerne unter sich bleibt. Das ist verständlich, aber nicht sinnvoll. Und allen vor an sehr schade, denn München kann da eigentlich gar nix für.

Deshalb habe ich beschlossen etwas zu tun, ohne viel Geld … Tja, schöne Idee aber so ganz gefruchtet hat das noch nicht. Gut, ich bin 34 Jahre alt habe also noch gut 30 Jahre Zeit mein Vorhaben umzusetzen – ich hoffe es klappt. Heute habe ich im Olympiapark damit begonnen.

Wer also in München lebt, Deutsch als Muttersprache hat und den Text hier liest und auch findet – ja ein bisschen offener könnt ich schon sein, so alles in allem. Auf und ab zum nächsten Meetup von „Sprechen Sie Deutsch?“. Ihr werdet dann das erste mal in Eurer eigenen Stadt das Gefühl haben ein Exot zu sein, ein wirklicher echter Deutscher, der Deutsch spricht und das auch teilen mag :D!

P.S: Bin schon ganz aufgeregt morgen gehe ich zum Jamie Lidell Konzert, Yeah!!!!

 

München — manchmal voller Möglichkeiten und Goldschätze

Es ist Samstag, endlich das erste richtig sonnige Wochenende — erscheint mir zumindest so. Wetter war auch morgens schon toll, also auf, auf neue Fitness-App ausprobieren! Nun ja, zuhause wieder angekommen festgestellt, dass meine mobilen Daten ausgeschaltet waren, damn!

Daher kein Beitrag zu meiner Fitness-App, weil keine Daten … Wetter, war aber immer noch schön, also raus! Und passend dazu, das jetzt alle nach draußen drängen hat die Stadt München dieser Tage einiges zu bieten.

lothringer-13

1. Die Stroke. Ist aber drinn und teuer, fällt also weg. 2. Hamburger Fischmarkt am Wittelsbacherplatz, kann ich morgen noch machen. 3. Auer Dult, hmm hab’s nicht so mit Haushaltswaren … 4. Ahh, ich wollte doch noch in die Lothringer 13 — gesagt, getan.

Auf zur Lothringer 13, dort finde ich  ich auch passend zu meinem Alltag, einige Austellungsstücke und Gedanken zum Thema Migration, Heimat, Sprache und Selbstverständlichkeiten. Besonders interessant fand ich Veronika Veit und, deshalb auch das Foto — Benedict Esche, der zudem noch den Verlust eines Buches anprangert und den Dieb bittet es doch wieder zurücklegen. Wer die Nachricht ganz lesen möchte muss sich die Austellung ansehen 😉 Auch die Beiträge von Florian Huth zum G7-Gipfel und Tunay Önder  zu Migration sind sehr sehenswert.

Ein bisschen Sonne tanken, wäre jetzt ziemlich gut und auf dem Weg zur Austellung habe ich ein Plakat gesehen, das einen Kollektions-Verkauf im Postpalast anpreist – ja, danach ist mir heute — auch, wenn mein Konto da nicht mitmacht, man kann ja gucken und neue Labels entdecken.

Hat sich auch gelohnt, habe drei Neue gefunden deren Kollektionen ich echt toll fand: 1. Butterfly Soulfire, sehr sehr tolle Oberteile, 2. Wunderwerk, schöne Sweatshirts, 3. Rebekka Ruetz, Kleider und Mäntel.

So, und damit Ihr nicht zuviel vom tollen Wetter verpasst, ist jetzt auch Schluß! Morgen gehts’s zum Fischmarkt.