Die Wahrheit einer Woche…

Ich habe eine neue Serie entdeckt, die mich unglaublich gefesselt hat, „The Night of …“

Und ich habe damit auch einen neuen Lieblingsschauspieler gefunden, Riz Ahmed, er wurde bekannt mit diesem Juwel „Four Lions“:

Interessanterweise stellt er für mich, neben Idris Elba, seit „The Night of…“ wirklich einen der wichtigsten neuen Charakter dar den ich in den letzten Jahren in Filmen endeckt habe. Denn die wenigsten Schauspieler schaffen es vorurteilbeladene Rollen und Charaktere dermaßen selbstbewußt, humorvoll, lässig, gnadenlos ehrlich, und überraschend auf den Schirm zu bringen.

Man denke nur an „Beasts of no Nations“ mit Idris Elba.

 

Hier noch ein paar Videos von Riz Ahmed als Musiker:

Englistan:

Um nun endlich zur Serie „The Night of…“ zurückzukommen, kurz zusammengefasst, um nicht zu viel zu verraten, in 8 Folgen wird das scheitern der Justiz gezeigt und, wie damit ein junger, unschuldiger Mensch zerstört wird. Sehr genau, wird aufgezeigt, wie wenig die Anwälte, Polizisten und Bekannten ausgenommen (drei Personen) daran glauben wollen, dass Naseer unschuldig ist. Von den Medien und dem Richter ganz zu schweigen.

Kaution kommt überhaupt nicht in Frage und genau diese Entscheidung und der langwierige Prozesse sind dann auch der Grund dafür, dass ein Mensch zerbricht. Dieser Vorgang wird von Riz Ahmed unglaublich sensible und ohne jegliche Dramatik dargestellt, aus einem hoffnungsvollen jungen Menschen mit Idealen, wird eine emotionsleere Hülle, die keine Fragen mehr stellt. Der Prozess tut allein beim zusehen weh, vor allem dann wenn man bedenkt, dass unsere Zeit aktuell dabei ist, solche Entwicklung immer mehr als kollateral Schaden anzusehen.

Was mich zurückbringt zu meiner Aussage, eine Welt wie die aktuelle braucht Menschen wie Idris Elba, Riz Ahmed.

https://www.nytimes.com/video/movies/100000004111848/idris-removed.html

http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/tv/news/riz-ahmed-warns-parliament-that-lack-of-diversity-in-tv-leads-people-to-isis-a7610861.html

So und ich schau mir jetzt the „The Night of …“ nochmal an.

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Wikipedia, Residue und Ohrwurm

Heute habe ich mich ausführlicher, als sonst um meine Musikauswahl gekümmert – zum Glück, denn sonst wäre mir dieses Juwel niemals aufgefallen, bitte sehr einmal alle mitsingen „ The Computer did “ 

Mit diesem neuen Ohrwurm ging das mit dem editieren, meines ersten Wikipedia-Eintrags, dann auch super.

Wer Residue – eine  sehr dystopische, aber auch sehr spannende Serie aus UK noch nicht kennt: hierlang -> https://de.wikipedia.org/wiki/Residue

Eine viel zu kurze Woche und Sense8.

Schlechtes Wetter kann auch zu etwas gut sein – zum Entdecken von guten Serien, beispielsweise. Meine bisherigen Favoriten waren u.a.: Orphan Black, Hatufim und True Detective. Jetzt kommt eine neue dazu: Sense8.

Spannend ist vor allem das Konzept der unterschiedlichen Regisseure für die verschiedenen Drehorte und so unterschiedlich, wie Länder und Regie, sind auch die Charaktere der Story.

In der Kurzfassung: Eine Gruppe von Personen an unterschiedlichen Orten der Welt entwickelt plötzlich die Fähigkeit telepathisch miteinander zu kommunizieren. Natürlich kommt diese Fähigkeit auch gerade zur rechten Zeit, denn einige Mitglieder sind in Lebensgefahr und können ohne die Hilfe der anderen nicht gerettet werden.

Die 12-teilige Serie lebt nicht von komplexen Handlungssträngen und langatmigen Hintergrundinformationen, sondern von gewaltigen Bildern, Ihren Figuren, deren Entwicklung, deren Emotionen. Wer also schnelles Tempo, leichtfüßig skizzierte Charaktere und Science-Fiction mag, kann sehr viel Freude an den leider nur 12 Folgen haben.