Ob Andrew von Semalt schon mal in Linz war?

Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke Andrew will nur das Beste für mich, wöchentlich schickt er mir eine Mail in der er mich daran erinnert, dass ich noch ein Blog habe, um das ich mich kümmern muss. Er hat ja recht, vollkommen recht. Deshalb, danke Andrew von Semalt, du hast es geschafft.

Zum Glück habe ich auch ein paar spannende Sachen gefunde, denn ich war in Linz, es gab dort das Ars Electronica Festival. Und ich habe noch frei. Bis Montag.

Dort gab es viel zu sehen – zuviel für einen Tag, aber ich will versuchen die für mich interessantesten Eindrücke zusammenzutragen – für Andrew. Im Video oben noch eine Zusammenfassung von einem der Verantwortlichen der Ars Electronica.

Kreisel Elektroautos aus Österreich mit extrem leichten Batterien. So könnte Elektromobilität wirklich massentauglich werden. Gewicht Batterie 4,1 kg, Akkupacks zwischen 1 und 3 Kg. Hier eine Kooperation mit BMW.

g.tech (MindBeagle, Intendix, Brain Computer Interface System Research) Ich bin kein Ingenieur, daher will ich gar nicht erst versuchen die Technik zu erklären. Ich kann nur laienhaft zusammenfassen: die Technik misst Gehirnströme und wird auf jeden Patienten/Nutzer passend trainiert. Diese Trainingsdaten werden dann über MathLab ausgewertet und dem System als Basisdaten zugrundegelegt, damit das System die personaliserten Werte richtig deutet. Damit wird es möglich nur über Gehirnaktivität z. B. Tastaturen zu bedienen und so zu kommunizieren. Nun wurde eine Möglichkeit vorgestellt auch Avatare auf diese Art und Weise zu steuern. Diese Lösungen sollen zu nächsten Menschen mit Locked-in-Syndrom, minimalen Bewusstseinszustand oder auch nach einem Herzinfarkt neue Therapiemöglichkeiten eröffnen und Ihnen den Kontakt zur Umwelt erleichtern. Mehr Informationen dazu hier

-> http://www.gtec.at/Products/Complete-Solutions/g.BCIsys-Specs-Features

Refugee Phrasebook eine super Möglichkeit, um grundlegende Vokabeln in den wichtigsten Sprachen (Arabisch, Farsi, Dari, Tygrinia, viele slawische Sprachen, Kurdisch, Türkisch, Somali, u.v.m.) auf Englisch und Deutsch zugänglich zu machen. Kostenlos und man benötigt nur GoogleDocs und LibreOffice um ein eigenes personalisiertes Phrasebook zu erstellen.

Die Hauptaustellung im AEC „Radical Atoms“ zeigt unter anderem verschiedene Entwicklungen von Materialien und deren Verwendung z. B. Holz das durch neuartige Lackierungen verformt werden kann. Oder Bakterien die für die Verwendung in Kleidung konzipiert werden.

 

Mir selbst gefielen die „Music Bottles“ am besten, die gibts aber schon lange -> hier zum Video:

 

Also los Andrew von Semalt, wenn du noch nicht in Linz warst, dann solltest du dich umgehend auf den Weg machen!

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Dinge, Dienste, Emotionen

Heute Morgen habe ich einen Artikel über das neue „Duschen„ entdeckt. Duschen soll jetzt irgendwie interaktiver werden, mehr Wellness, mehr Dampf, mehr Sound, mehr Licht.

Während ich gemütlich meinen Kaffee vor mich hin schlürfte, hab’ ich dann etwas weiter geklickt und bin auf einen Beitrag zum Thema „Horizontaldusche“ gestoßen, der über eine Installation des New Yorker Design-Kollektives DIS berichtete. Die Designer haben zusammen mit der Firma Dornbracht „The Island (KEN)“ entwickelt, die Arbeit ist auch gleichzeitig ein Beitrag des Künstlerkollektivs zur 2015 Triennial: „Surround Audience“ in New York, die sich mit den Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags, auf unsere Wahrnehmung und Lebensqualität beschäftigt.

Die Installation ist eine Dusche, die Küche und Bad mit einander vereint und somit die Grenzen zwischen sozialem Raum und privatem Raum auflöst. Ansehen kann man sich die Dusche im Video oben, ab Minute 3 : 30.

Die Ausstellung selbst wirft einige Fragen zum digitalen Zeitalter auf, wie z. B. „Wie verändert sich die eigene Wahrnehmung, wenn sich die Möglichkeiten, sich selbst zu sehen und gesehen zu werden, parallel zu unserem Selbstverständnis Kontrolle über unsere Selbstdarstellung und unsere Privatsphäre zu behalten, immer mehr erweitern ?

Wer mehr über die Ausstellung lesen möchte, hier lang: „Surround Audience